Die Berufsreifeprüfung an der HTL Leonding

Dekor

Die Berufsreifeprüfung (BRP) berechtigt wie die Matura zum Studium an Universitäten, Fachhochschulen, Akademien und Kollegs.

Personen ohne Reifeprüfung können durch die Ablegung der BRP die Matura erwerben, wenn sie eine der nachstehend genannten Prüfungen bzw. Ausbildungen erfolgreich abgelegt bzw. absolviert haben:

  • Lehrabschlussprüfung gemäß § 21 des Berufsausbildungsgesetzes
  • Facharbeiterprüfung gem. § 7 des land-und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes
  • mindestens dreijährige mittlere Schule
  • Schule für Gesundheits-und Krankenpflege
  • mindestens dreijährige Ausbildung nach dem Gesundheits-und Krankenpflegegesetz
  • mindestens 30 Monate umfassende Schule für den medizinisch-technischen Fachdienst und der Sanitätshilfsdienste
  • Meisterprüfung gemäß § 20 der Gewerbeordnung
  • Befähigungsprüfung gemäß § 22 der Gewerbeordnung
  • Land-und forstwirtschaftliche Meisterprüfung gemäß § 12 des land-und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes
  • Dienstprüfung (§28 BDG bzw. § 67 VBG und mindestens 3 Jahre Dienstzeit)
  • Erfolgreicher Abschluss des III. Jahrganges einer berufsbildenden höheren Schule, mit mindestens dreijähriger beruflicher Tätigkeit
  • Erfolgreicher Abschluss der 3. Klasse einer höheren Anstalt der Lehrer:innen- und Erzieher:innenbildung, mit mindestens dreijähriger beruflicher Tätigkeit
  • Erfolgreicher Abschluss des 4. Semesters einer als Schule für Berufstätige geführten Sonderform der genannten Schularten

Von der Anmeldung bis zum Zeugnis

  • 1.) Ansuchen um Zulassung zur Berufsreifeprüfung

    Das Ansuchen um Zulassung zur Berufsreifeprüfung (Formular S1) ist direkt an der HTL Leonding möglich. Nach Zulassung ist kein Wechsel der Prüfungsschule mehr möglich.

    Das Ansuchen hat zu enthalten:

    • Nachweis der persönlichen Voraussetzungen, Lehrabschlussprüfungszeugnis im Original und Kopie oder Abschlussprüfungszeugnis einer Fachschule im Original und Kopie oder
    • Nachweis über anrechenbare Teilprüfungen z.B. Werkmeister- oder Meisterprüfungszeugnis, im Original und Kopie
    • Geburtsurkunde im Original und Kopie
    • die Wahl, ob die Teilprüfung „Lebende Fremdsprache” schriftlich oder mündlich abgelegt wird
    • Angaben zum Fachbereich (Klausur oder Projektarbeit)
    • Angabe der beabsichtigen Prüfungstermine


    Nach der Bearbeitung wird Ihnen ein Zulassungsbescheid, der Sie zum Antritt zu Prüfungen berechtigt und den Fachbereich bestätigt (Formular S2), zugesandt.

    Kontakt:
    Fr. Sabine Haberkorn
    Tel: 0732 / 67 33 68 – 13
    Email: s.haberkorn(at)htl-leonding.ac.at

    Bürozeiten: Dienstag bis Freitag 07:30 – 12:30 Uhr (um Terminvereinbarung wird gebeten)

  • 2.) Prüfungsgebühren

    Sollte Ihre Anmeldung direkt an der Schule erfolgt sein, so erhalten Sie ca. 4-5 Wochen vor Ihrem Prüfungstermin ein Schreiben mit den genauen Daten (Verwendungszweck: „BRP-Prfg. am …“) zum Begleichen der Prüfungsgebühr und die Informationen über den Prüfungszeitpunkt zugestellt.

    Für die Kandidat:innen „Lehre mit Matura" wird die Prüfungsgebühr vom Trägerverein übernommen; daher bitte nicht einzahlen.

    Die Gebühren sind bei der Anmeldung fällig.

    • € 14,30 Vergebührung des Ansuchens für das Finanzamt (bei Anmeldung fällig)
    • € 14,30 Vergebührung des Gesamtzeugnisses für das Finanzamt
    • zzgl. Prüfungsgebühr
  • 3.) Zulassung wird vom Abteilungsvorstand an die Prüfungskandidat:innen geschickt

    Grundsätzlich gilt für den Fachbereich, dass diese Prüfung ausschließlich

    • nach den Zulassungsbedingungen (Teil A am Formular S1)
    • oder im Falle einer zurückliegenden beruflichen Neuorientierung mit der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit korrespondieren muss. Detaillierte Tätigkeitsbeschreibung von der Firma muss daher beigelegt werden.



    Sie werden schriftlich von der Schulleitung in Kenntnis gesetzt, in welchem Fachbereich Sie eine Prüfung abzulegen haben. Beachten Sie bitte, dass diese Benachrichtigung nicht als Anmeldung zur Teilprüfung gilt!

    Gleichzeitig werden Sie davon in Kenntnis gesetzt, ob Ihrem Ansuchen um Ersatz der Prüfung aus einem Teilbereich stattgegeben wird. Dieser Entfall einer Teilprüfung kann nur bei Vorliegen einer Meisterprüfung, eines Sprachenzertifikates oder diversen Diplom-und Befähigungsprüfungen laut dem Bundesgesetz über die Berufsreifeprüfung von der Prüfungskommission an der Schule gewährt werden.

  • 4.) Teilprüfungen der Berufsreifeprüfung

    Teilprüfungen sind in den folgenden Fächern abzulegen:

    • Deutsch: fünfstündige standardisierte schriftliche Klausurarbeit und mündliche Prüfung bestehend aus einer Präsentation der schriftlichen Klausurarbeit und Diskussion derselben
    • Englisch: fünfstündige standardisierte schriftliche Klausurarbeit oder mündliche Prüfung
    • Mathematik: viereinhalbstündige standardisierte schriftliche Klausurarbeit
    • Fachbereich: fünfstündige Klausurarbeit über ein Thema aus dem Berufsfeld der Prüfungskandidat:innen (einschließlich des fachlichen Umfeldes) und eine diesbezügliche mündliche Prüfung oder eine berufsbezogene Projektarbeit einschließlich einer Präsentation und Diskussion


    Von den genannten Teilprüfungen muss zumindest eine an einer öffentlichen höheren Schule (Prüfungsschule) abgelegt werden.

    Für die Abschlussprüfung der Berufsreifeprüfung ist ein Mindestalter von 19 Jahren notwendig. Teilprüfungen können schon mit 17 Jahren abgelegt werden. Bis zu drei Teilprüfungen dürfen bereits vor erfolgreichem Lehrabschluss abgelegt werden.

    Die Teilprüfungen sind innerhalb von fünf Jahren, gerechnet vom Zeitpunkt der Zulassung, nach den zu diesem Zeitpunkt geltenden Lehrplan- und Prüfungsvorschriften, danach nach den jeweils geltenden Vorschriften abzulegen.

    Siehe „Durchführungsbestimmungen zur Berufsreifeprüfung“
  • 5.) Anerkennung von Teilprüfungen

    Teilprüfungen werden nur anerkannt, wenn sie kommissionell und mit Genehmigung durch die Bildungsdirektion OÖ

    • an einer Erwachsenenbildungseinrichtung (WIFI, BFI, etc.) oder
    • im Rahmen einer Reifeprüfung an einer höheren Schule erfolgreich abgelegt wurden.


    Die Teilprüfungen müssen nach Inhalt, Prüfungsform, Prüfungsdauer und Niveau gleichwertig sein.

    Die Fachbereichsteilprüfung wird gem. §3 (2) bei abgelegter Meisterprüfung, Abschlussprüfung an einer Werkmeisterschule oder Abschluss einer Fachschule im einschlägigen Fachbereich mit Abschlussprüfung anerkannt.

  • 6.) Anmeldung für Teilprüfungen

    Das dazu benötigte Formular S3 erhalten Sie an den Erwachsenenbildungseinrichtungen oder an der Prüfungsschule. Es kann persönlich im Sekretariat abgegeben oder per Post geschickt werden.

    Anmeldeschluss für Deutsch, Mathematik und den Fachbereich

    • Sommertermin (= Mai / Juni): spätestens 20. Dezember
    • Herbsttermin (= September / Oktober): spätestens 20. Juni
    • Wintertermin (= Jänner / Februar): spätestens 20. Oktober


    Anmeldeschluss für Englisch

    • bis 4 Wochen vor dem jeweiligen Prüfungstermin


    Anmeldung Kompensationsprüfung

    • ist nur bei negativer Beurteilung der schriftlichen Klausurarbeit aus Englisch und Mathematik notwendig


    Beachten Sie bitte, dass für jeden Termin die Zahl der Prüfungskandidat:innen für eine Teilprüfung beschränkt ist.

    Eine Abmeldung von Teilprüfungen kann bis spätestens eine Woche vor Prüfungsantritt erfolgen. Eine spätere Abmeldung ist nur mit ärztlicher Bestätigung möglich (ansonsten Terminverlust).

  • 7.) Ablegung der Teilprüfung

    Zu einer Teilprüfung sind nur jene Personen zugelassen, die sich

    • ordnungsgemäß angemeldet haben,
    • einen amtlichen Lichtbildausweis vorweisen und
    • eine Auftragsbestätigung bezüglich Prüfungsgebühr vorlegen können.


    Wir ersuchen die Kandidat:innen in angemessener Kleidung zu erscheinen.

  • 8.) Wiederholung einer Teilprüfung

    Das Wiederholen einer Teilprüfung ist jeweils nach Ablauf von 2 Monaten dreimal zulässig. Sie müssen sich zum gewünschten Termin wiederum anmelden und die Prüfungsgebühr begleichen.

  • 9.) Gesamtzeugnis

    Das Gesamtzeugnis wird nach Vorlage aller Originalzeugnisse der anderen Teilprüfungen von der Schule ausgestellt.

Anmeldeformulare

📁 S1 Zulassungsformular

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📁 S3 Anmeldeformular

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TERMINE

Dekor
Fach Termin Datum & Uhrzeit Anmeldefrist
🕒 Bitte mind. 30 Minuten vor Beginn vor Ort sein!
Deutsch (schr.)
Mag. Katharina Gallner-Holzmann
Haupt 25/26 Di. 05.05.2026, 08:00 18.12.2025
Herbst 26/27 Do. 17.09.2026, 08:30 20.06.2026
Winter 26/27 Mo. 11.01.2027, 08:30 20.10.2026
Haupt 26/27 Mi. 05.05.2027, 08:00 18.12.2026
Herbst 26/27 Do. 16.09.2027, 08:30 20.06.2027
Deutsch (mündl.)
Mag. Katharina Gallner-Holzmann
Haupt 25/26 Mi. 10.06.2026, 08:00 18.12.2025
Herbst 26/27 Fr. 16.10.2026, 08:00 20.06.2026
Winter 26/27 Mo. 01.02.2027, 08:00 20.10.2026
Haupt 26/27 Mi. 09.06.2027, 08:00 18.12.2026
Herbst 26/27 Fr. 15.10.2027, 08:00 20.06.2027
Mathematik
DI Elisabeth Rumetshofer
Haupt 25/26 Mo. 11.05.2026, 08:00 18.12.2025
Herbst 26/27 Di. 22.09.2026, 08:30 20.06.2026
Winter 26/27 Mi. 13.01.2027, 08:30 20.10.2026
Haupt 26/27 Mo. 10.05.2027, 08:00 18.12.2026
Herbst 26/27 Di. 21.09.2027, 08:30 20.06.2027
Englisch
Mag. Christina Kodré
Haupt 25/26 Fr. 26.06.2026, 08:00 17.04.2026
Herbst 26/27 Fr. 25.09.2026, 08:00 30.08.2026
Winter 26/27 Fr. 26.02.2027, 08:00 18.12.2026
Haupt 26/27 Fr. 25.06.2027, 08:00 17.04.2027
Herbst 26/27 Fr. 24.09.2027, 08:00 30.08.2027
Kompensation Haupt 25/26 02.06. + 03.06.2026 26.05.2026
Herbst 26/27 Di. 13.10.2026, 07:30 07.10.2026
Winter 26/27 Do. 28.01.2027, 08:00 22.01.2027
Haupt 26/27 01.06. + 02.06.2027, 08:00 25.05.2027
Herbst 26/27 Di. 12.10.2027, 07:30 06.10.2027
Informatik / Elektronik
Inf: DI Gerald Köck &
Ing. Mag. Johannes Tumfart
El: DI Wolfgang Mistelberger
Haupt 25/26 Termine folgen 18.12.2025
Herbst 25/26 Termine folgen 18.12.2025
Winter 26/27 Termine folgen 18.12.2026
Haupt 26/27 Termine folgen 18.12.2025
Herbst 26/27 Termine folgen 20.06.2026

Die aktuellen Sprechstunden finden Sie hier.

Um Terminvereinbarung per E-Mail wird gebeten.

Inhalt der spezifischen Fächer

  • Deutsch

    Die Prüfung aus Deutsch wird in einer schriftlichen und einer mündlichen Teilprüfung an zwei unterschiedlichen Terminen abgehalten.

    Schriftlicher Teil

    Der schriftliche Teil, der am Computer verfasst wird, wird gemäß den Vorgaben der standardisierten Reife- und Diplomprüfung durchgeführt und umfasst drei voneinander unabhängige Aufgabenpakete zur Wahl. Jedes Aufgabenpaket hat eine thematische Klammer und ist in zwei voneinander unabhängige Aufgabenstellungen gegliedert, die beide bearbeitet werden müssen.

    Die sieben Textsorten sind:

    • Inhaltsangabe, Zusammenfassung
    • Leserbrief
    • Kommentar
    • Erörterung
    • Meinungsrede
    • Textanalyse
    • Textinterpretation


    Pro Textsorte wird in der Aufgabenstellung die Mindest- und Maximalwortanzahl angegeben. Somit ergibt sich eine Gesamtwortanzahl für alle im Rahmen der Prüfung zu erstellenden Textsorten zwischen ca. 800 und 990 Wörtern.

    Beurteilung:
    Bei allen Teilaufgaben ist auf einen adäquaten Inhalt, einen logisch zusammenhängenden und nachvollziehbaren (kohärenten) Aufbau, einen angemessenen Ausdruck und auf Sprach- und Schreibrichtigkeit zu achten. Für die Beurteilung von Klausurarbeiten sind folgende Aspekte maßgebend:

    • Inhalt, wobei entsprechend der Themenstellung Beobachtungsfähigkeit, Gedankenrichtigkeit, Sachlichkeit, Themenbehandlung zu berücksichtigen sind
    • Aufbau/Textstruktur
    • Ausdruck und Stil
    • Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit


    Dauer:
    5 Stunden á 60 Minuten

    Erlaubte Hilfsmittel:
    Wörterbuch (Österr. Wörterbuch, Rechtschreib-Duden etc.)

    Mündlicher Teil

    Die mündliche Prüfung, die die Kenntnis der sieben verschiedenen Textsorten voraussetzt, besteht aus der Präsentation und Diskussion der schriftlichen Klausurarbeit, wobei zwei voneinander unabhängige Fragen gestellt werden. Diese Fragen müssen in Standardsprache beantwortet werden.

    Prüfungsdauer:
    ca. 15 Minuten, Vorbereitungszeit ca. 30 Minuten.

  • Englisch

    A. Themenkreise

    Aus folgenden 8 Themenkreisen werden die Prüfungsfragen zusammenstellt:

    1. Aspects of Modern Societies
      • Addiction and Dependence
      • Guns and Gun Control
      • Violence in Society
      • Life in Megacities
    2. Communication and the Media
      • Internet
      • Mobile Phones
      • Social Media
      • Advertising
    3. Culture and Diversity
      • English-speaking Countries
      • Cultural Differences
      • Human Rights
      • Children’s Rights
    4. Ecology
      • Energy
      • Global Warming and Climate Change
    5. On the Move
      • Travelling and Tourism
      • Traffic Management
      • Migration
    6. Science and Technology
      • Future Car Technology
      • Technological Development
      • Smart Housing
      • Robots
    7. Sports and Health
      • Food and Health
      • Sports and Recreation
    8. World of Work
      • Unemployment
      • Gender Equality
      • Trends and Changes


    Die Unterpunkte beziehen sich auf mögliche Inhalte und Schwerpunktsetzungen.

    B. Prüfungsablauf

    Der Kandidat / die Kandidatin

    • zieht zwei Themenkreise und
    • wählt einen aus.
    • bekommt eine Prüfungsfrage aus dem gewählten Themenkreis.
    • hat ca. 20-30 Minuten Zeit sich vorzubereiten.


    Das Prüfungsgespräch findet in einem situativen Kontext/Rahmen statt.

    Die Prüfungsaufgabe besteht aus zwei Teilen:

    • Monolog
      Im monologischen Teil soll sich der Kandidat / die Kandidatin ausgehend von einem Input oder Impuls (e.g. graphs and diagramms, infografics, quotations, ect.) gut strukturiert und zusammenhängend zu einem Thema äußern.
      4-5 Minuten
    • Dialog
      Im dialogischen Teil soll sich der Kandidat / die Kandidatin ausgehend von einem Input oder Impuls (e.g. graphs and diagramms, infografics, quotations, ect.) ein Gespräch zu einem bestimmten Thema führen.
      8-10 Minuten


    Wörterbücher sowie Schreibmaterial werden zur Verfügung gestellt.

  • Informationsmanagement und Medientechnik

    Modul: Grundlagen der Informatik (30):

    • Grundbegriffe
    • Infodarstellung
    • Hardware
    • Betriebssysteme
    • Anwendungsprogramme (SSW, ISW)
    • Spezifikationen, Algorithmen und Programme
    • Daten und Datenstrukturen
    • Programmiersprachen
    • Einordnung und Gliederung der IT-Abteilung
    • Internet und Telekommunikation
    • Sicherheitstechnische und rechtliche Aspekte
    • Abwicklung von Projekten


    Modul: Datenbanken (30):

    • Datenarchitektur
    • Datenmodelle (ERD, CLD)
    • Datenbankmodelle (RDM)
    • Datenbanksysteme
    • Datenbanksprachen (SQL)


    Modul: Algorithmen und Datenstrukturen (30):

    • Suchalgorithmen, Sortieralgorithmen
    • Komplexität von Algorithmen
    • Abstrakte Datenstrukturen (Stacks, Queues, Listen, Bäume)


    Modul: Multimediatechniken (30):

    • Grundlagen
    • Bild-, Sound und Videobearbeitung
    • Contentmanagementsysteme
    • Statische und dynamische Webseiten

    Sonstige Hinweise

    Lehrbuch:

    • H.P. Gumm / M. Sommer: Einführung in die Informatik, Verlag Oldenburg
    • Weitere Unterlagen der Vortragenden (Skripten, Folien)


    Püfung:

    Dauer: 5 Stunden auf dem Rechner; 15 Min. mündlich; Unterlagen sind bei den Prüfungen nicht zugelassen.


    Hinweis:

    Der Fachbereich ist nicht frei wählbar! Im Zweifelsfall sollten Sie sich immer zuerst an unserer Schule erkundigen, ob Sie den gewünschten Fachbereich bewilligt bekommen. Sie ersparen sich dadurch Zeitaufwand und Kosten. Suchen Sie also rechtzeitig um die Zulassung zur Berufsreifeprüfung bei unserer Schule an (Formular S1).

    Bevor Sie eine Prüfung ablegen können, benötigen Sie eine Zulassung von unserer Schule (Formular S2). Sie erhalten dieses Formular S2 an unserer Schule (Zulassungsbestätigung)

    Für die jeweilige Teilprüfung müssen Sie sich an der Schule extra anmelden (Formular S3).

  • Elektronik

    Modulübersicht

    Stromkreis:

    • Schaltungen von Widerständen, Strom- und Spannungsquellen, Ersatzschaltungen; Anpassungen;
    • Größen und Einheiten; Stromarten, Stromleitung in Metallen, Halbleitern, Flüssigkeiten und Gasen;
    • Lineare Widerstände; Ohm’sches Gesetz; Nichtlineare Widerstände;
    • Kirchhoff’sche Gesetze;


    Magnetisches Feld:

    Größen und Gesetze, Energie und Kraftwirkung; magnet. Kreis;

    Elektrisches Feld:

    Größen und Gesetze, Energie- und Kraftwirkung;

    Elektromagnetismus:

    Zeitlich veränderliche Magnetfelder, Induktionsgesetz, Induktivität;

    Werkstoffkunde:

    Eisenmetalle, Nichteisenmetalle der Elektrotechnik, Isolierstoffe ( Arten, Verwendung ); Materialien für konstruktive Zwecke und für den Oberflächenschutz;

    Sinusförmige Größen:

    Analytische und graphische Darstellungen; Wechselstromwiderstände;

    Bauelemente der Elektronik:

    • Passive Bauelemente ( Funktion und Kennlinien );
    • Halbleiterdioden ( Aufbau, Wirkungsweise, Kennlinien );
    • bipolare und unipolare Transistoren ( Aufbau, Wirkungsweise, Kennlinien, Kühlung );
    • Wechselstromwiderstände, Induktivität, Kapazität;


    Bauelemente der Leistungselektronik:

    Thyristor, Schalttransistor ( Aufbau, Wirkungsweise, Kennlinien, Kühlung );

    Energieumwandlung:

    • Arbeit, Leistung und Wirkungsgrad;
    • Elektrowärme ( Prinzip, Wärmeübertragung );
    • elektrochem. Spannungsquellen;


    Kombinatorische Logik:

    • Zahlensysteme, Kodierung, Grundverknüpfungen, Entwurfsmethoden;
    • Schaltnetze;
    • Grundlagen sequentieller Logik, sequentielle Schaltkreise und ihre Anwendung; systemat. Entwurf sequentieller Schaltungen;
    • Schaltkreisfamilien;


    Messtechnik:

    • Grundlagen; Messfehler und Genauigkeit; Empfindlichkeit;
    • analoges und digitales Messprinzip;
    • Messverfahren der Gleichstrom- und Wechselstromtechnik;
    • Messung linearer und nichtlinearer Vorgänge;
    • Impedanzmessung;
    • Wobbeln;
    • Oszilloskopie ( Elektronenbewegung im elektr. und magnet. Feld; Analog-, Digital-, Speicheroszis, Sampling );
    • Digitale Messgeräte; Prinzip der A/D und D/A-Umsetzung; charakterist. Daten, Anwendungen;


    Wechselstromtechnik:

    • Einfache und zusammengesetzte Wechselstromkreise ( Zeigerdarstellung, komplexe Behandlung );
    • Schwingkreise ( freie und erzwungene Schwingung, Dämpfung, Güte ); Frequenzgang, Bodediagramm, Ortskurven;
    • Drehstrom;


    Schaltungen:

    • einfache Wechselstromschaltungen;
    • Schalten mit Transistoren;
    • Kippschaltungen, Verstärker, Operationsverstärker;
    • Messverstärker;
    • Rückkopplung, Schwingungserzeugung;
    • Ein- und Ausschaltvorgänge.


    Lehrbücher:

    • Böhmer: Bauelemente der angewandten Elektronik; Vogel-Verlag
    • Friedrich: Tabellenbuch Elektrotechnik;
    • Nürmann: Konstruktionen der Elektronik
    • Beuth et al: Elektronik ( 6 Bände ); Vogel-Verlag

    Sonstige Hinweise

    Prüfungsdauer:

    • 4 Stunden schriftlich
    • 15 min. mündlich